Keine Kriegsfabrik kann sichere und nachhaltige Beschäftigung bieten!

Der Preis ist hoch:
Die Produktion und das Vorhandensein von Kriegsgerät (und sei es auch nicht direkt eine Waffe, sondern “nur” ein Truppentransporter oder ein Krankenzelt) ermöglicht erst kriegerische Handlungen. Wer Waffen produziert, aus welcher vermeintlichen persönlichen Zwangslage auch immer befeuert Kriege. mit dem Gedanken muss mensch abends schlafen gehen.

Die Kriegsindustrie ist abhängig von Kriegen:
Genauso wie die Autoindustrie davon lebt ist, dass “genug” Autos gekauft werden, lebt die Rüstungsindustrie davon, dass Kriege geführt werden. Ein gutes Geschäft und dadurch stabile Arbeitsplätze gibt es, wenn viele Kriege geführt werden. Noch ist unklar, in welchen konkreten Kriegen Rüstungsgüter aus Osnabrück eingesetzt werden, sicher ist aber, dass es sie gibt, ermöglicht zukünftige kriegerische Einsätze.

Kriegsindustrie schwächt internationale Arbeiter*innensolidarität:
Das große Aufrüsten findet ja nicht nur in Deutschland, sondern überall auf der Welt statt. Die Zivilbevölkerung (und dazu gehören auch die Industriearbeiter*innen) ist dabei im Kriegsfall immer Verlierer. Kriegsgewinner*innen sind immer die Eliten: Staatsoberhäupter, Fabrikbesitzer, Kriegsspekulanten. Mit den Waffen, die Rüstungsarbeiter*innen in den Fabriken produzieren werden schließlich auch eher Kolleg*innen getötet als die, die sie ausbeuten.
Statt gemeinsam zu kämpfen und in standortübergreifender und internationaler Solidarität mit Kolleg*innen Stärke zu finden, wird in einer aufrüstenden Gesellschaft Autorität gestärkt.

Lasst euch nicht für den Krieg verheizen!
Arbeitsplätze werden wegrasiert oder in Kriegsproduktion verwandelt. Der Stellenabbau in der deutschen Autoindustrie geht rasend voran. Noch viel schneller wird mit hunderten Milliarden Euros eine Rüstungsindustrie aufgebaut, die auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen ist, die mit großen Versprechungen und viel Geld aus der untergehenden Autoindustrie, wie auch aus allen anderen Wirtschaftszweigen versucht wird abzuwerben. Wir sind die Verlierer. Wir laufen Gefahr zur Zielscheibe zu werden. Wir laufen Gefahr das die Kriegsproduktion letztendlich auf unsere eignen Leute im Ausland richtet und die dortige Kriegsproduktion auf uns.

Deshalb Haltet Stand!
Auch wenn die Rüstungskonzerne händeringend nach euch suchen. Sie sind auf uns angewiesen.
Ohne Arbeiter*innen können keine Kriege geführt werden.
Denn irgendwer muss die Fahrzeuge, Waffen, Drohnen etc. ja herstellen, neue Syteme entwickeln, Logistik und Transport organisieren.
Besser wäre wir würden entscheiden was und unter welchen Bedingungen produziert wird. Arbeitszeitverkürzung und Sinnvolle Produkte für den ÖPNV geben Sicherheit für uns alle.
Dafür lohnt es sich zu kämpfen.
Kommt in die Reihen derer, die Nein sagen mit Wort und mit Tat wie beispielsweise mutige Hafenarbeiter*innen, die Waffentransporte blockieren, Gewerkschaften, die den Krieg bestreiken (z.B. USB in Italien). Dafür müssen wir breite Solidarität unter Rüstungsgegner*innen aufbauen!
Eine Debatte unter Arbeitskolleg*innen, in der Nachbarschaft, im Familie und Freundeskreis ist notwendig. Widerstand in allem, was es braucht, sich dem Aufrüstungswahnsinn entgegenzustellen ist unausweichlich.
Wir nehmen jetzt die Dinge selbst in die Hand.

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